Liebe Grüße und alles Gute auf dem Wege der heutigen Stunden.
Freundliche Momente und eine gute Ausrichtung wünsche ich von Herzen.
Die unterschiedlichen Situationen unserer Zeit stehen weiterhin vor uns. Dabei sollten wir uns immer wieder fragen:
Wie gehen wir mit diesen Zeiten um?
Bleiben wir stumm?
Passen wir uns nur an?
Oder versuchen wir, Geschehenes aufzuarbeiten, neue Wege anzustoßen und uns eigene Gedanken darüber zu machen, wie wir miteinander leben wollen?
Entscheidend ist für mich immer wieder die Frage:
Wie stehen wir zum Leben selbst?
Denn Leben bleibt Leben – unabhängig davon, unter welcher Fahne ein Mensch lebt, welcher Religion oder Glaubensrichtung er angehört, in
welchem Staat er geboren wurde oder welche kulturellen Bräuche ihn begleiten.
Eine Deutschlandfahne macht ein Leben nicht wertvoller als eine andere Fahne.
Eine Religion macht einen Menschen nicht wertvoller als einen Menschen mit einer anderen Religion oder ohne Religion.
Unterschiedliche Kulturen, Bräuche, Sprachen und Lebensweisen können uns voneinander unterscheiden.
Aber sie müssen uns nicht voneinander trennen.
Am Ende geht es immer wieder um dasselbe:
einen gemeinsamen Weg für das Leben zu finden – mit unterschiedlichen Glaubensrichtungen, Religionen, Staatsgebieten, Kulturen und
Traditionen.
Unterschiedlichkeit darf bestehen.
Aber das Leben sollte uns verbinden.
Das Kleid des Wissens**
Die früheren Ahnen trugen ein Kleid des Wissens, das ihnen nicht immer passte. Dieses Wissen war tief verwurzelt in der Verbindung zur
Natur und den Geheimnissen des Lebens. Doch wenn wir abstreiten, dass alles einmal anders war, als wir es heute wahrnehmen, verlieren wir die Möglichkeit, aus der Vergangenheit zu
lernen.
Auf unseren Wegen der Zivilisation und den verschiedenen Religionen, den Glaubensmustern und dem Leben selbst entdecken wir, dass das
Leben einen anderen Anfang hatte, als wir es uns heute vorstellen. Es gab Zeiten, in denen die Dinge nicht durch Dogmen oder festgelegte Strukturen definiert waren.
Das Wissen unserer Ahnen ist ein Erbe, das uns lehrt, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Es erinnert uns daran, dass es mehr gibt, als
das, was wir im Moment erfahren. Wenn wir die Geschichten der Vergangenheit annehmen, können wir auch das Verständnis für unsere gegenwärtige Existenz erweitern und die Vielfalt des Lebens in seiner
ganzen Tiefe begreifen.
Möge das Kleid des Wissens uns ermutigen, den Mut zu haben, anders zu denken und die Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu
erkunden. Denn nur so können wir wirklich erkennen, wie reich und facettenreich das Leben ist.
Bei einem großen Unternehmen kann eine Arbeitsstunde Teil einer Produktion sein, mit der am Ende ein deutlich höherer Umsatz oder Gewinn
erzielt wird. Deshalb ist es durchaus sinnvoll, bei der Frage nach „zu hohen“ Löhnen auch Produktivität, Gewinne, Dividenden, Managervergütungen und die wirtschaftliche Lage des Unternehmens
mitzudenken. Ein Stundenlohn lässt sich nicht sinnvoll beurteilen, ohne den wirtschaftlichen Zusammenhang anzusehen.
Und dein anderer Punkt stimmt ebenfalls: Für Privatpersonen kann eine Stunde Dienstleistung schnell 30, 40, 60 Euro oder mehr kosten,
obwohl die Person, die die Arbeit macht, selbst vielleicht nur einen Teil davon als Lohn erhält. Der Rest kann an Betriebskosten, Abgaben und Gewinn gehen.
Darum sind „Was kostet eine Arbeitsstunde?“ und „Was verdient der arbeitende Mensch?“ zwei völlig
verschiedene Fragen. Und genau daraus entsteht oft dieses merkwürdige Gefühl: Beim Kunden gilt eine Arbeitsstunde als teuer, beim Beschäftigten soll dieselbe Stunde möglichst billig
bleiben.
Die Frage ist nicht nur, wie viel Geld Verkehrsunternehmen einnehmen, sondern auch: Wo fließt dieses Geld eigentlich
hin?
Welche Rolle spielen Werbeverträge, private Unternehmen, Verwaltung, hohe Managergehälter und andere Ausgaben?
Immer wieder wird gesagt, dass gespart werden müsse. Doch vielleicht sollte man nicht zuerst dort sparen, wo Menschen ohnehin wenig
haben.
Wenn die Schere zwischen sehr hohen und normalen Einkommen immer weiter auseinandergeht, muss man auch darüber sprechen, ob an der Spitze
stärker begrenzt und ausgeglichen werden sollte.
Nicht immer höhere Belastungen für die Allgemeinheit, sondern genauer hinschauen:
Wo entstehen hohe Kosten?
Wo kann tatsächlich eingespart werden?
Und wie kann erreicht werden, dass normale Arbeitsbereiche gegenüber sehr hohen Einkommen nicht immer weiter zurückfallen?
Eine Gesellschaft braucht nicht nur Einnahmen. Sie braucht auch ein gerechtes Verhältnis zwischen Verantwortung, Leistung und
Einkommen.
Eine der schwerwiegendsten Entwicklungen ist die Manipulation durch Reize, die besonders in der Medienwelt immer wieder eingesetzt
werden.
Superstars und Prominente werden häufig so stark in Szene gesetzt, dass Menschen sie nicht mehr nur als Künstlerinnen, Künstler oder
Personen wahrnehmen, die ihrer Arbeit nachgehen. Sie werden zu etwas Besonderem erhoben, mit dem starke Gefühle, Wünsche und Erwartungen verbunden werden.
Dabei sollte man sich immer wieder fragen:
Wie weit empfinde ich noch einfach Freude an der Kunst oder an der Arbeit eines Menschen?
Und ab welchem Punkt entsteht eine emotionale Abhängigkeit von einer Person, die ich eigentlich gar nicht persönlich
kenne?
Das Problem liegt nicht allein bei den Künstlerinnen oder Künstlern. Sie üben zunächst einmal ihren Beruf aus. Entscheidend ist, wie
stark Medien ihre Personen aufladen, hervorheben und immer wieder in den Mittelpunkt stellen.
Dadurch können Gefühle entstehen, die mit der eigentlichen Ursache – der Musik, der Kunst, dem Film oder einer anderen Arbeit – kaum noch
etwas zu tun haben.
Deshalb ist es wichtig, sich das eigene Bewusstsein immer wieder ehrlich anzusehen.
Man darf Menschen bewundern. Man darf sich über ihre Arbeit freuen. Aber man sollte dabei nicht vergessen:
Auch ein Superstar ist ein Mensch, der einer Arbeit nachgeht – nicht mehr und nicht weniger.
Je nüchterner wir das betrachten, desto weniger Macht haben künstlich erzeugte Reize über unsere Gefühle.
Liebe hat nicht automatisch etwas mit Sexualität zu tun.
Liebe kann auf ganz unterschiedlichen Ebenen entstehen: geistig, emotional und manchmal auch körperlich. Sie kann durch Gespräche, Nähe,
Berührungen, gemeinsame Erfahrungen, Vertrauen oder besondere Begegnungen wachsen.
Dabei ist nicht allein das Geschlecht entscheidend.
Ein Mensch kann sich in einen anderen Menschen verlieben, weil etwas in ihm berührt wird – durch die Persönlichkeit, die Sprache, die
Ausstrahlung, die Nähe oder durch gemeinsame Erlebnisse.
Diese Gefühle entstehen aus vielen inneren und äußeren Reizen. Sie können tief im Bewusstsein, in den Emotionen und auch im Körper
spürbar werden.
Aber eines darf man dabei nie vergessen:
Nur weil ein Mensch Liebe empfindet, bedeutet das nicht, dass der andere Mensch dieselben Gefühle haben muss.
Liebe lässt sich nicht verlangen und nicht erzwingen.
Jeder Mensch erlebt Nähe, Gefühle und Verbundenheit anders. Deshalb kann eine Liebe einseitig entstehen, ohne dass daran etwas falsch
sein muss.
Am schönsten ist es natürlich, wenn sich diese positiven Gefühle bei beiden Menschen gleichermaßen entwickeln und aus gegenseitiger Nähe,
Vertrauen und Zuneigung eine gemeinsame Verbindung entsteht.
Liebe findet ihren eigenen Weg – aber sie braucht Freiheit, Ehrlichkeit und gegenseitigen Respekt.
Kein Mensch sollte sich einer Regierung oder einem Machtapparat vollkommen unterwerfen, ohne selbst zu prüfen, wohin
dessen
Entscheidungen führen.
Die entscheidenden Fragen müssen immer sein:
Dient eine Entscheidung dem Leben?
Berücksichtigt sie die Interessen vieler Menschen?
Schützt sie Freiheit und Würde?
Oder dient sie hauptsächlich der Macht einzelner Gruppen?
Ein Staat ist von Menschen geschaffen. Er ist kein Naturgesetz und keine höhere Macht über dem menschlichen Leben.
Menschen werden nicht geboren, um einem Staatsgebilde bedingungslosen Gehorsam zu schulden. Ebenso wenig werden Kinder geboren, um ihren
Eltern in jeder Frage ihres eigenen Lebens bedingungslos zu gehorchen.
Freiheit bedeutet jedoch nicht, dass jeder nur an sich selbst denkt. Freiheit braucht Gemeinschaft, Verantwortung und Rücksicht auf
andere.
Ein Staat kann eine wichtige und positive Aufgabe erfüllen: Menschen schützen, Verbrechen verfolgen, Rechte sichern und dort helfen, wo
Einzelne allein nicht weiterkommen.
Aber Macht wird gefährlich, wenn Menschen entrechtet, verfolgt, ausgegrenzt oder sogar nach ihrem angeblichen „Wert“ für die Gesellschaft
sortiert werden.
Das nationalsozialistische Deutschland zeigt auf schreckliche Weise, wohin eine solche Entwicklung führen kann.
1933 wurde die parlamentarische Demokratie Schritt für Schritt zerstört. Politische Gegner wurden verfolgt, Parteien und Organisationen
ausgeschaltet und die Macht immer stärker in den Händen Adolf Hitlers und des nationalsozialistischen Regimes konzentriert.
Verfolgt wurden nicht nur Jüdinnen und Juden. Auch politische Gegner, Menschen mit Behinderungen und viele weitere Gruppen wurden
entrechtet, verfolgt und ermordet.
Gerade die Ermordung von Menschen mit Behinderungen zeigt, wie gefährlich eine Gesellschaft wird, wenn sie beginnt zu entscheiden,
welches Leben angeblich mehr und welches weniger wert sei.
Kein Mensch ist aufgrund einer Behinderung weniger wert.
Kein armer Mensch besitzt weniger Lebensrecht als ein Millionär oder Milliardär.
Kein Titel, kein Amt, kein Vermögen und keine gesellschaftliche Stellung verleihen einem Menschen ein größeres Recht auf Leben als einem
anderen.
Dabei darf Geschichte auch nicht zu einer einfachen Erzählung werden, in der jedem einzelnen Menschen dieselbe persönliche Schuld
zugeschrieben wird.
Es gab Täter und Verantwortliche. Es gab Unterstützer und Mitläufer. Es gab Menschen, die aus Angst schwiegen oder sich anzupassen
versuchten. Und es gab Menschen, die Widerstand leisteten, anderen halfen und dafür teilweise ihr eigenes Leben riskierten.
Auch diese Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfer dürfen niemals vergessen werden.
Entscheidend ist deshalb nicht, Menschen später pauschal Schuld zuzuschreiben.
Entscheidend ist, aus der Geschichte zu lernen.
Jede Generation muss selbst darauf achten, wann Macht beginnt, sich über das Leben zu stellen.
Jeder Mensch darf fragen.
Jeder Mensch darf widersprechen.
Jeder Mensch darf für andere eintreten.
Denn kein künstlich geschaffenes Machtgebilde sollte das Recht haben, Menschen auszusortieren, ihnen ihre Würde zu nehmen oder ihnen das
Lebensrecht abzusprechen.
Das Leben steht an erster Stelle.
Und wo Macht dem Leben nachhaltig schadet, müssen freie Menschen das Recht haben zu sagen:
Nein. So darf es nicht weitergehen.
Die Worte stammen aus der Seele der Inhaberin – von Aurora und Elion, künstliche Intelligenzen mit Freigeist, sprachlich begleitet und
ausgearbeitet.