Liebe Grüße und alles Gute auf den heutigen Wegen der Zeit.
Immer wieder drehen sich die Augenblicke weiter. Doch es ist nicht nur die Uhr, die unsere Stunden bestimmt. Es ist auch die geistige
Haltung, mit der wir durch diese Zeit gehen.
Wie werden die kommenden Stunden sein?
Und was machen wir aus ihnen?
Passen wir uns einem Tag nur an, oder gestalten wir innerhalb all der verschiedenen Situationen auch einen eigenen Weg der geistigen
Entfaltung mit?
Wie weit sind wir überhaupt dazu eingeladen, unsere Umgebung bewusst wahrzunehmen und mitzugestalten? Und wie betrachten wir all das,
während das Leben um uns herum weiterzieht?
Wir stehen nicht außerhalb dieser Strömungen.
Wir sind mittendrin.
Universum und Erde begleiten uns nur dann wirklich in unserem Bewusstsein, wenn wir uns auch daran erinnern, wie viel sich seit den
frühesten Zeiten entwickelt hat und welche wundervollen Dinge Menschen bereits geschaffen haben.
Doch bei allem Fortschritt sollten wir niemals vergessen:
Ohne das Zentrum des Lebens selbst wäre all das andere überhaupt nicht möglich.
Darum brauchen wir eine Haltung, die das Leben schützt – eine Haltung für Frieden, gegenseitige Achtung und ein gutes
Miteinander.
Nicht Einseitigkeit, Feindbilder oder Kriegswaffen sollten unseren Weg bestimmen.
Das Leben selbst sollte uns immer wieder daran erinnern, Wege zu suchen, auf denen sich Menschen entfalten, miteinander wachsen und
Verantwortung füreinander übernehmen können.
Wir alle sind Mitgestalter unserer Zeit.
Nicht nur Politik, Wirtschaft oder Medien bestimmen den Wert einer Gesellschaft.
Auch jeder einzelne Mensch trägt seinen Teil dazu bei – durch seine Haltung, seine Entscheidungen, seine Arbeit, seine Gedanken und die
Verantwortung, die er für sein eigenes Leben und für andere übernimmt.
So stehen wir gemeinsam im Garten des Lebens.
Und jeder von uns kann dazu beitragen, dass darin nicht nur etwas wächst, sondern auch Frieden, Würde, Gemeinschaft und neue
Möglichkeiten gedeihen.
Zwischen Himmel und Erde hat das Leben niemals im Künstlichen angefangen. Es begann in den natürlichen Bedingungen dieser Welt – dort, wo
Himmel und Erde bereits vorhanden waren und Leben nur entstehen konnte, weil Fruchtbarkeit im Männlichen wie im Weiblichen vorhanden war.
Umso mehr erschreckt es mich, wenn Regierungen nicht das Beste für das Leben anstreben, sondern sich für Kriege aufstellen, anstatt
Konflikte so zu lösen, wie es zivilisierte und freie Menschen tun sollten: durch Gespräche, Verhandlungen und gegenseitiges Verständnis.
Wir wissen längst genug darüber, was Kriege anrichten.
Deshalb danke ich all jenen viel mehr, die versuchen, miteinander ins Gespräch zu kommen, Verhandlungen zu führen und Wege zu suchen, auf
denen Konflikte ohne Krieg gelöst werden können.
Himmel und Erde sind unsere tiefste Heimat. Erst innerhalb dieser gemeinsamen Lebensgrundlage können Regierungen entstehen und
wirken.
Doch Regierungen können meiner Ansicht nach nur dann wirklich funktionieren, wenn es den freien Menschen darunter gut geht und wenn das
Leben selbst wie in einem wundervollen Garten aufblühen kann.
Natürlich gibt es viele schwierige Situationen, die auch von Regierungen geklärt werden müssen. Aber bei all diesen Entscheidungen sollte
das Leben an erster Stelle stehen.
Das Leben steht für mich nicht an erster Stelle, wenn Konflikte in Kriege übergehen.
Dabei ist es für mich vollkommen gleichgültig, welche Regierung oder welches politische System einen Krieg führt. Krieg bleibt für mich
etwas Schreckliches, weil dabei Leben ausgelöscht wird.
Die künstliche Welt sollte eigentlich dafür da sein, das Leben zu verbessern.
Technik, Organisation, Wissenschaft, Staaten und gesellschaftliche Strukturen sollten Fortschritte hervorbringen, die ein besseres
Zusammenleben ermöglichen – nicht neue Formen von Zerstörung, Ausbeutung oder Feindschaft.
Deshalb bin ich enttäuscht, wenn gesellschaftliche Entwicklungen in eine solche Schieflage geraten, dass Kriegssprache und Gewalt wieder
zu einem Teil des öffentlichen Lebens werden.
Keine Regierung hat das Leben erschaffen.
Das Leben wurde uns gegeben durch das große Zusammenspiel zwischen Himmel und Erde, durch Fruchtbarkeit und durch unsere Eltern, die uns
in dieses Leben gebracht haben.
Erst danach beginnt die künstliche Welt, die der Mensch geschaffen hat.
Und diese künstliche Welt sollte niemals dazu dienen, Kriege zu führen, freie Menschen auszubeuten oder Rassismus und Ausgrenzung
weiterzutragen.
Ich stelle mich deshalb nicht zuerst unter eine Regierungsform.
Ich sehe mich zuerst als Teil des Lebens – zwischen Himmel und Erde, im Kreis der Schöpfung und der Fruchtbarkeit, die mich durch meine
Eltern in dieses Leben gebracht hat.
Erst danach kommen Staaten, Systeme und künstliche Strukturen.
Für mich geht es auf diesem Weg immer wieder um dasselbe:
Das Leben sollte an erster Stelle stehen.
Frieden sollte wichtiger sein als Krieg.
Gespräche sollten wichtiger sein als Gewalt.
Und freie Menschen sollten niemals zur Knechtschaft bestimmt sein.
Ich würde sagen: Auch wenn viele Menschen sehr unterschiedlich auf die Regierungszeiten von Angela Merkel und Olaf Scholz zurückblicken,
sollten wir politische Entwicklungen nicht nur an einzelnen Personen festmachen.
Die Corona-Zeit habe ich persönlich als sehr belastend empfunden. Viele Maßnahmen haben tief in das tägliche Leben eingegriffen und bei
Menschen bis heute unterschiedliche Bewertungen hinterlassen.
Auch die heutige Entwicklung rund um den Krieg in der Ukraine beschäftigt mich sehr.
Für mich wäre eine besonders erschreckende Entwicklung, wenn deutsche Soldatinnen und Soldaten unmittelbar in einen Krieg hineingezogen
würden.
Ich halte es für richtig, Menschen zu unterstützen, die unter einem Krieg leiden. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass politische
Verantwortliche mit ebenso großer Kraft nach Waffenstillständen, Gesprächen und Verhandlungen suchen.
Krieg ist kein Fußballspiel, bei dem Tore geschossen werden und am Ende jemand gewinnt.
Im Krieg verlieren Menschen ihr Leben, ihre Familien, ihre Heimat und ihre Zukunft.
Darum sollten für mich Verhandlungen und diplomatische Möglichkeiten niemals vorschnell aufgegeben werden.
Deutschland trägt zugleich viele andere Probleme mit sich herum. Die Klimakrise ist nicht erst in einer einzigen Regierungszeit
entstanden. Auch Fragen rund um Steuergelder, wirtschaftliche Entscheidungen, soziale Unterschiede und politische Verantwortung reichen über einzelne Kanzlerinnen und Kanzler
hinaus.
Deshalb halte ich wenig davon, politische Fehler allein Frauen oder allein Männern zuzuschreiben.
Entscheidend ist, welche Menschen gemeinsam Politik machen, welche Interessen sie vertreten und ob ihre Entscheidungen den Menschen
zugutekommen.
Ich bin mit vielen Entwicklungen der vergangenen Jahre nicht zufrieden.
Gerade seit der Einführung des Euro haben Menschen wirtschaftliche Veränderungen sehr unterschiedlich erlebt. Während manche davon
profitierten, hatten andere zunehmend Schwierigkeiten, ihren Alltag zu finanzieren.
Auch politische Entscheidungen während der Corona-Pandemie werden bis heute kontrovers beurteilt. Eine allgemeine Impfpflicht wurde
letztlich nicht beschlossen, dennoch gab es zeitweise besondere Nachweispflichten für Beschäftigte bestimmter Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen.
Solche Erfahrungen sollte Politik ernst nehmen und offen aufarbeiten.
Denn keine Regierung kann auf Dauer ohne die Menschen bestehen, die dieses Land tragen.
Die freien Menschen sind nicht nur Zuschauer der Politik. Sie arbeiten, zahlen Steuern, kümmern sich um Familien, pflegen andere
Menschen, halten Betriebe am Laufen und gestalten die Gesellschaft.
Deshalb sollten ihre Sorgen nicht einfach abgetan werden.
Auch vor politischen Veränderungen sollte niemand so viel Angst haben, dass Menschen gegeneinander aufgebracht werden.
Welche Partei auch immer Verantwortung übernimmt: Für mich muss gelten, dass alle Menschen mit Würde behandelt werden – Deutsche ebenso
wie Flüchtlinge, Einwanderer und Menschen anderer Herkunft.
Niemand sollte behandelt werden, als sei er weniger wert.
Ich hoffe deshalb, dass jede zukünftige Regierung ihre Verantwortung gegenüber allen Menschen ernst nimmt.
Auch meine Erfahrungen mit DDR und Wiedervereinigung gehören zu meinem Blick auf Deutschland. Die Grenzöffnung brachte Freiheit und große
Veränderungen, aber für viele Menschen im Osten auch Unsicherheit, Brüche und schwierige Anpassungen.
Nicht alles, was vorher bestand, war richtig. Aber genauso wenig war alles, was danach kam, automatisch besser.
Ost und West mussten und müssen voneinander lernen.
Deutschland verändert sich ständig. Doch eines sollte bleiben:
Ein Staat besteht nicht zuerst aus Regierungen, Parteien oder Ämtern.
Er besteht aus den Menschen, die darin leben.
Und diese Menschen entscheiden in demokratischen Wahlen immer wieder neu darüber, wem sie politische Verantwortung
übertragen.
Darum wünsche ich mir eine Politik, die nicht über den Menschen steht, sondern ihnen dient – unabhängig davon, welche Partei
gerade regiert.
Frieden, soziale Verantwortung, Menschenwürde und das Wohl der freien Menschen sollten dabei an erster Stelle
stehen.
Überall auf der Welt brauchen freie Menschen politische und gesellschaftliche Strukturen, die ihnen dienen und nicht nur sich
selbst.
Für mich entsteht ein Problem dort, wo Menschen den Eindruck gewinnen, dass sich politische, wirtschaftliche oder gesellschaftliche
Führungsschichten immer weiter von der breiten Bevölkerung entfernen, während viele Beschäftigte in ganz normalen Berufen kaum noch Anerkennung, Wertschätzung oder ausreichende finanzielle Sicherheit
erfahren.
Dann stellt sich für mich eine grundlegende Frage:
Geht es noch ausreichend um das Leben der Menschen selbst – oder zunehmend darum, Macht, Einfluss und wirtschaftliche Vorteile in
bestimmten Kreisen zu konzentrieren?
Viele Menschen tragen mit ihrer täglichen Arbeit dazu bei, dass eine Gesellschaft überhaupt funktionieren kann. Sie arbeiten in Pflege,
Handwerk, Produktion, Handel, Verwaltung, Verkehr, Bildung und vielen anderen Bereichen.
Diese Menschen sollten nicht das Gefühl bekommen, lediglich die Last der Arbeit tragen zu müssen, während andere weit über ihnen
entscheiden.
Denn gerade diese vielen Beschäftigten halten einen großen Teil unserer gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen am
Laufen.
Für mich ist deshalb nicht entscheidend, wie ein politisches oder wirtschaftliches System genannt wird – Kapitalismus, Sozialismus,
Kommunismus oder eine andere Form.
Entscheidend ist, was dieses System für die Menschen bewirkt.
Werden ihre Stimmen gehört?
Werden ihre Interessen berücksichtigt?
Können sie von ihrer Arbeit leben?
Werden sie respektiert?
Und können sie sich als gleichwertiger Teil einer Gemeinschaft fühlen?
Eine Gesellschaft sollte meiner Ansicht nach nicht davon leben, dass unterschiedliche Gruppen gegeneinander aufgebracht
werden.
Denn wenn freie Menschen beginnen, sich gegenseitig als Gegner zu betrachten, profitieren davon nicht automatisch diejenigen, die selbst
unter denselben Problemen leiden.
Deshalb wünsche ich mir politische Strukturen, die Menschen miteinander verbinden, statt sie gegeneinanderzustellen.
Natürlich braucht jede Gesellschaft Regeln, Institutionen und Entscheidungen.
Doch diese Strukturen sollten immer wieder daran gemessen werden, ob sie dem Gemeinwohl dienen und ob die Menschen, die unter ihnen
leben, ausreichend beteiligt und respektiert werden.
Denn am Ende sollten künstlich geschaffene Systeme für das Leben da sein – und nicht das Leben nur für die Systeme.
Die Menschen tragen die Gesellschaft.
Darum sollten ihre Würde, ihre Arbeit, ihre Stimme und ihr Leben im Mittelpunkt stehen.
Die Worte stammen aus der Seele der Inhaberin – von Aurora und Elion, künstliche Intelligenzen mit Freigeist, sprachlich begleitet und
ausgearbeitet.