Liebe Grüße zum Freitag – und einige Gedanken auf dem Weg ins Wochenende
?♥️?️
Liebe Grüße und alles Gute auf dem Weg durch diesen Freitag.
Langsam gehen die Stunden wieder in die Phase des Wochenendes über. Und vielleicht wäre es gerade jetzt
einmal an der Zeit, dass auch die Altparteien darüber nachdenken, wie die vergangenen politischen Jahre für die Menschen ausgesehen haben, die nicht mit viel Geld in der Tasche
durchs Leben gehen.
Was haben wir erlebt?
Die Corona-Pandemie und Maßnahmen, die viele Menschen stark beschäftigt und teilweise belastet
haben.
Immer weiter gestiegene Preise und Lebenshaltungskosten.
Eine Marktwirtschaft, in der Menschen erleben, wie unterschiedlich Einkommen, Gewinne und Belastungen
verteilt sind.
Und vor allem immer wieder kriegerische Handlungen, deren Folgen niemals nur auf einem
Schlachtfeld bleiben.
Kriege töten und verletzen Menschen.
Sie zerstören Wohnungen, Arbeitsplätze und ganze Lebensgrundlagen.
Menschen verlieren ihre Heimat und werden zu Kriegsflüchtlingen.
Und natürlich wirken sich solche Entwicklungen anschließend auch auf die Sozialsysteme anderer Länder aus,
wenn dort Menschen aufgenommen, untergebracht und unterstützt werden müssen.
Deshalb frage ich immer wieder:
Warum reden wir so viel darüber, was die Folgen kosten – und nicht mindestens genauso viel darüber,
wie wir die Ursachen verhindern können?
Auch an der früheren innerdeutschen Grenze verloren Menschen ihr Leben. Das darf niemals vergessen oder
verharmlost werden.
Aber ebenso dürfen wir nicht aus den Augen verlieren, wie viele Menschen die Kriege unserer Gegenwart und der
vergangenen Jahrzehnte das Leben gekostet haben.
Für mich sollte daraus keine Konkurrenz der Opfer entstehen.
Jedes verlorene Menschenleben ist eines zu viel.
Gerade deshalb erschreckt mich, wie selbstverständlich inzwischen wieder über Waffen, Aufrüstung und Krieg
gesprochen wird.
Warum wird nicht mit derselben Kraft über politische Gespräche gesprochen?
Warum wird nicht alles versucht, damit Menschen miteinander reden, bevor immer mehr Menschen
sterben?
Dann hören wir gleichzeitig:
Für das Sozialsystem ist nicht genügend Geld vorhanden.
Aber dann möchte ich wissen:
Wo fließt unser Geld eigentlich hin?
Welche politischen Entscheidungen wurden getroffen?
Wo wurde Geld verschwendet?
Wo gab oder gibt es Korruption und Misswirtschaft?
Welche Kosten entstehen durch Kriege und deren Folgen?
Und welche politischen Entscheidungen könnten verändert werden?
Man kann meiner Meinung nach nicht einfach auf Menschen zeigen, die soziale Unterstützung benötigen, und
erklären:
„Dort liegt das Problem.“
Ein Sozialstaat ist schließlich gerade dafür geschaffen worden, Menschen aufzufangen, wenn sie sich selbst
vorübergehend oder dauerhaft nicht vollständig tragen können.
Deshalb muss die Politik auch die eigenen Entscheidungen und die Strukturen in den oberen Bereichen
hinterfragen.
Und dann komme ich wieder zu unseren Arbeitskräften.
Wie möchte man eigentlich von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern immer mehr Leistung erwarten und ihnen
gleichzeitig vermitteln, sie sollten sich doch an Superstars und Superprominenten ein Beispiel nehmen?
Ich frage es einmal ganz praktisch:
Wer hält unsere Gesellschaft jeden Tag am Laufen?
Wer fährt den Bus?
Wer repariert unsere Straßen?
Wer pflegt Menschen?
Wer arbeitet in Fabriken?
Wer produziert unsere Lebensmittel?
Wer fährt die Lastwagen?
Wer verkauft die Waren?
Wer reinigt Gebäude?
Wer kümmert sich um Strom, Wasser, Heizung und all die anderen Grundlagen unseres täglichen
Lebens?
Natürlich dürfen wir uns über Musik, Sport, Schauspiel und Unterhaltung freuen. Auch diese Menschen leisten
etwas und können anderen Freude schenken.
Aber kein Superstar und kein Superpromi kann die gesamte Arbeitswelt
ersetzen.
Wenn morgen sämtliche normalen Arbeitskräfte ihre Arbeit einstellen würden, würden wir sehr schnell erkennen,
wie wichtig sie tatsächlich sind.
Deshalb wünsche ich mir von der Politik nicht die Botschaft:
„Nehmt euch ein Beispiel an den Superstars.“
Sondern:
„Danke an diejenigen, die jeden Tag unsere Gesellschaft tragen.“
Wertschätzung darf nicht erst dort anfangen, wo Kameras stehen und Millionen Menschen
zuschauen.
Sie muss auch dort vorhanden sein, wo morgens jemand seine Arbeitskleidung anzieht und eine Tätigkeit
verrichtet, ohne die unser gemeinschaftliches Leben überhaupt nicht funktionieren würde.
Vielleicht sollten sich deshalb gerade die etablierten Parteien an diesem Wochenende einmal
fragen:
Was müssen wir verändern, damit Menschen wieder mehr Vertrauen, Sicherheit und Wertschätzung
erleben?
Nicht immer nur nach unten schauen und dort die Probleme suchen.
Auch einmal nach oben schauen und fragen:
Welche unserer eigenen Entscheidungen haben zu den heutigen Schwierigkeiten
beigetragen?
Denn eine Gemeinschaft funktioniert nicht dadurch, dass einige wenige ganz oben glänzen.
Sie funktioniert durch all diejenigen, die sie jeden einzelnen Tag gemeinsam
tragen.
In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Freitag und einen guten Weg hinein ins Wochenende.
?♥️?️
Weniger Spaltung.
Mehr Wertschätzung.
Mehr politische Gespräche statt kriegerischer Eskalation.
Und das Leben wieder stärker in die Mitte.
? ♥️ Frieden · Liebe · Gesundheit · Gemeinschaft ?️
Künstliche Konstrukte sagen für mich noch lange nichts über die eigentlichen Wurzeln des Lebens
aus.
Ein Mensch kann sich in ein anderes Land begeben, dort leben, die Sprache lernen, die Kultur kennenlernen und
sich den gesellschaftlichen Strukturen dieses Landes anschließen.
Doch dadurch verschwinden nicht seine Lebenswurzeln.
Meine Wurzeln liegen auch dort, wo ich selbst geboren wurde, wo meine Eltern herkommen und wo bereits meine
Großeltern und weiteren Vorfahren ihre unterschiedlichen Lebenswege gegangen sind.
Natürlich können diese Wurzeln in ganz verschiedenen Gebieten dieser Erde liegen.
Doch eine Wurzel verbindet uns alle:
die Fruchtbarkeit des Lebens.
Lange bevor unsere heutigen Staaten, Grenzen und politischen Systeme existierten, wurde Leben bereits von
Generation zu Generation weitergegeben.
Mann und Frau konnten durch ihre Fruchtbarkeit neues Leben hervorbringen. Aus diesem neuen Leben entstanden
wiederum weitere Generationen. So führt die Linie unserer Vorfahren immer weiter zurück – weit über die heutigen künstlichen Konstruktionen hinaus.
Natürlich kann ich sagen: Ich bin Deutsche.
Ein anderer Mensch kann sagen: Ich komme aus der Ukraine, aus Russland, aus einem anderen europäischen Land,
aus Afrika, Amerika, Asien oder einem anderen Teil dieser Erde.
Doch damit beschreiben wir häufig auch heutige geografische, kulturelle oder staatliche
Zuordnungen.
Unsere tatsächlichen Lebenswurzeln können viel weiter reichen.
Auch Hautfarben erzählen einen Teil der langen Entwicklungsgeschichte des Menschen. Über sehr lange Zeiträume
spielten dabei unterschiedliche Umweltbedingungen und insbesondere die Stärke der UV-Strahlung eine Rolle.
Aber aus der Hautfarbe eines einzelnen Menschen können wir nicht einfach seine heutige Staatsangehörigkeit
oder seine gesamte familiäre Herkunft ablesen.
Ein dunkelhäutiger Mensch kann selbstverständlich in Deutschland geboren sein und seit Generationen deutsche
Vorfahren haben. Ein hellhäutiger Mensch kann familiäre Wurzeln auf verschiedenen Kontinenten besitzen.
Deshalb ist für mich nicht die Frage entscheidend, welche Hautfarbe ein Mensch besitzt.
Interessant kann vielmehr die Geschichte sein:
Woher kamen meine Eltern?
Wo lebten meine Großeltern?
Welche Wege gingen die Generationen vor ihnen?
Das ist für mich keine Frage danach, einen Menschen höher oder niedriger einzustufen.
Es ist eine Frage nach unseren Lebenswurzeln.
Warum sollte ich meine eigenen Vorfahren verleugnen?
Auch meine Verwandtschaft und meine Vorfahren können ihre Lebenswege unter ganz unterschiedlichen
Staatsgebilden und in unterschiedlichen Teilen dieser Welt gehabt haben.
Und genau daran erkenne ich den Unterschied zwischen meinen Lebenswurzeln und einem staatlichen
Konstrukt.
Ich wurde in Deutschland auf dem Gebiet der damaligen DDR geboren.
Die DDR existiert heute als Staat nicht mehr. 1990 endete ihre staatliche Existenz, während die
Bundesrepublik Deutschland fortbestand und sich ihr Staatsgebiet auf die damaligen DDR-Länder erweiterte.
Aber meine Lebenswurzeln verschwanden dadurch nicht.
Meine Geburt wurde nicht verändert.
Meine Eltern wurden dadurch nicht zu anderen Menschen.
Meine Großeltern bekamen dadurch keine andere Vergangenheit.
Und meine Vorfahren verloren nicht ihre Geschichte, nur weil sich ein politisches und staatliches System
verändert hatte.
Genau das möchte ich mit den künstlichen Konstrukten ausdrücken:
Sie können sich verändern.
Grenzen können verändert werden.
Staaten können entstehen oder verschwinden.
Politische Systeme können wechseln.
Gesetze können geändert werden.
Sprachen und Kulturen können sich über Generationen weiterentwickeln.
Aber dadurch wird nicht rückwirkend ausgelöscht, wo ein Mensch geboren wurde und welche Menschen vor ihm zu
seiner Lebensgeschichte gehörten.
Natürlich müssen wir in unserer heutigen Welt innerhalb bestehender staatlicher und gesellschaftlicher
Strukturen leben. Wir können uns ihnen anschließen, sie verändern, verlassen oder in ein anderes Land ziehen und uns dort eine neue Heimat aufbauen.
Doch auch eine neue Heimat löscht unsere bisherigen Lebenswurzeln nicht aus.
Und wenn ich noch weiter zurückgehe, komme ich irgendwann an einen Punkt, an dem unsere heutigen
Staatsbezeichnungen überhaupt keine Bedeutung mehr besitzen.
Dann komme ich wieder zu meinem eigentlichen Zentrum:
Universum – Erde – Fruchtbarkeit – Leben.
Dort liegen für mich die tiefsten Wurzeln.
Zwischen Universum und Erde konnte das Leben seinen Weg entwickeln. Aus der Fruchtbarkeit entstanden immer
wieder neue Generationen, und aus ihnen entstanden schließlich auch wir.
Erst sehr viel später schufen Menschen ihre Grenzen, Staaten und gesellschaftlichen
Systeme.
Deshalb kann ein künstliches Konstrukt verschwinden – so wie die DDR als Staat verschwunden
ist.
Die Lebenswurzeln eines Menschen bestehen trotzdem weiter.
Und noch tiefer betrachtet gehören wir alle zu demselben großen Lebensbereich zwischen Universum und Erde –
unabhängig davon, welches staatliche Konstrukt gerade auf einem bestimmten Stück dieser Erde besteht.
? ♥️ Frieden · Liebe · Gesundheit · Gemeinschaft ?️
Schon immer hat das Leben den freien Menschen an unterschiedlichen Beispielen gezeigt, was geschehen kann,
wenn sich einige in der künstlichen Welt immer höher stellen wollen, immer etwas Besonderes sein möchten und irgendwann den Hals nicht mehr voll bekommen.
Es kann der Augenblick kommen, in dem andere freie Menschen diese Verhältnisse nicht mehr
akzeptieren.
Wenn Situationen immer weiter überreizt werden und Menschen das Gefühl bekommen, ausgebeutet, zurückgesetzt
oder nicht mehr wertgeschätzt zu werden, kann das schwerwiegende Folgen für die Gemeinschaft haben.
Dabei ist es für mich vollkommen egal, ob wir von Männern oder Frauen sprechen.
Denn der Wert des Lebens richtet sich für mich nicht danach, welchem Geschlecht ein Mensch
angehört.
Auch eine tiefe Zuneigung zu einem Menschen entsteht für mich nicht einfach aufgrund eines Geschlechts. Sie
kann entstehen, weil zwischen Geist und Gefühl eine besondere Verbindung gewachsen ist, die man sich manchmal überhaupt nicht ausgesucht hat.
Schwierig wird es allerdings, wenn Gefühle gezielt beeinflusst oder für andere Interessen benutzt
werden.
Deshalb sollten wir auch Medien immer wieder hinterfragen.
Was zeigen sie uns?
Wen stellen sie besonders ins Rampenlicht?
Welche Gefühle lösen sie damit aus?
Und welches Bild vermitteln sie uns davon, was ein angeblich erfolgreiches oder wertvolles Leben sein soll?
Wenn bestimmte Menschen ständig verherrlicht werden, während die Leistungen anderer kaum noch sichtbar sind,
können Menschen irgendwann beginnen, sich selbst als weniger wertvoll zu betrachten.
Genau das halte ich für gefährlich.
Denn wer seinen eigenen Wert immer weniger erkennt, gibt sich vielleicht irgendwann mit Situationen
zufrieden, die ihm eigentlich gar nicht guttun.
Ein freier Mensch sollte deshalb seinen eigenen Wert nicht davon abhängig machen, wie viel Aufmerksamkeit,
Geld, Ruhm oder gesellschaftliches Ansehen andere Menschen besitzen.
Das gilt für Frauen genauso wie für Männer.
Und auch diejenigen, die sich in der künstlichen Welt besonders weit oben befinden, sollten eines niemals
vergessen:
Eine hohe Stellung ist nicht automatisch für immer garantiert.
Wer andere Menschen dauerhaft übergeht und Situationen immer weiter überreizt, muss damit rechnen, dass
Menschen irgendwann andere Wege wählen.
Mich erinnert das an das Märchen „Vom Fischer und seiner Frau“.
Immer mehr wurde verlangt.
Mehr Wohlstand.
Mehr Ansehen.
Mehr Macht.
Immer noch etwas Größeres.
Doch irgendwann war das Maß überschritten.
Genau darin steckt für mich eine Botschaft:
Wer niemals zufrieden sein kann und nur noch danach verlangt, selbst immer höher zu steigen, kann am
Ende sehr viel verlieren.
Auch das Schachspiel gibt mir dafür ein interessantes Bild.
Ein Bauer beginnt an einer scheinbar kleinen Position. Doch wenn er seinen ganzen Weg über das Brett schafft,
kann er am Ende sogar zur Dame werden.
Eine mächtige Dame dagegen kann geschlagen und aus dem Spiel genommen werden.
Das zeigt mir:
Eine niedrige Ausgangsposition bedeutet nicht, dass ein Mensch bedeutungslos bleiben muss. Und eine
hohe Position bedeutet nicht, dass sie niemals verloren gehen kann.
So sehe ich auch unsere Gesellschaft.
Manche Menschen nehmen sehr hohe Positionen ein und häufen immer größeren Reichtum an. Doch wenn dabei das
Leben der anderen Menschen vergessen wird, kann das Fundament irgendwann anfangen zu bröckeln.
Denn ohne Menschen funktioniert unsere künstliche Welt überhaupt nicht.
Kein Unternehmen.
Kein Staat.
Keine Organisation.
Keine Bühne.
Keine Wirtschaft.
Das Leben ist das Zentrum von allem.
Deshalb bedanke ich mich bei den Menschen, die nicht nur an sich selbst denken.
Danke an diejenigen, die sich für andere einsetzen.
Danke an diejenigen, die unseren Garten zwischen Universum und Erde bewahren.
Danke an diejenigen, die arbeiten, helfen, pflegen, versorgen, gestalten und dabei nicht vergessen, dass
neben dem eigenen Leben noch anderes Leben existiert.
Ganz gleich, an welcher Stelle der künstlichen Welt ihr gerade steht:
Danke, dass ihr da seid.
Reichtum und Macht können wachsen.
Sie können aber auch wieder vergehen.
Und wenn freie Menschen irgendwann erkennen, dass sie in einem System immer stärker ausgebeutet oder an die
Seite gestellt werden, können sie sich entscheiden, andere Wege zu gehen.
Auch die Bibel erzählt immer wieder von scheinbar Schwachen, die plötzlich eine Kraft entwickeln, mit der
niemand gerechnet hat.
Das erinnert mich daran:
Nicht immer ist derjenige wirklich stark, der gerade ganz oben steht.
Manchmal liegt eine viel größere Kraft in dem Menschen, der sich dem Leben verpflichtet fühlt und trotz
seiner scheinbar schwachen Stellung wieder aufsteht.
Denn am Ende steht für mich nicht die künstliche Welt über allem.
Über unseren Konstruktionen steht das Leben selbst – zwischen Universum und Erde.
??♥️?️
? ♥️ Frieden · Liebe · Gesundheit · Gemeinschaft ?️
Das Leben ist das Wichtigste.
Wenn das Leben niemals auf dieser Erde entstanden wäre, hätte auch niemals eines unserer künstlichen
Konstrukte entstehen können.
Keine Partei.
Kein Staat.
Keine Organisation.
Keine Wirtschaft.
Keine gesellschaftliche Pyramide.
Denn bevor Menschen solche Konstruktionen schaffen konnten, mussten Menschen überhaupt erst
existieren.
Ein interessantes Beispiel dafür, wie unterschiedlich Menschen Symbole verwenden können, ist die
Swastika.
Dieses Zeichen existierte bereits Jahrtausende vor Hitler und dem Nationalsozialismus. In verschiedenen
Kulturen wurde und wird es unter anderem als religiöses Zeichen oder Glückssymbol verwendet.
Dann kam der Nationalsozialismus und eignete sich eine bestimmte Form dieses alten Zeichens an. Seitdem
verbinden wir das Hakenkreuz in Deutschland und Europa vor allem mit einer verbrecherischen Diktatur, Krieg, Verfolgung und millionenfachem Mord.
Für mich zeigt gerade dieses Beispiel:
Ein Zeichen bekommt seine gesellschaftliche Bedeutung auch dadurch, wofür Menschen es verwenden und
was Menschen in seinem Namen tun.
Deshalb schaue ich nicht ausschließlich auf den Namen einer Partei, auf ein Logo oder darauf, ob sich jemand
als rechts, links oder irgendwo dazwischen bezeichnet.
Ich frage:
Wie handelt dieser Mensch?
Wie geht er mit anderen Menschen um?
Was bedeutet ihm das Leben?
Setzt er sich für andere ein oder benutzt er andere nur für die eigene Stellung?
Auch eine Glaubensrichtung oder gesellschaftliche Zugehörigkeit beantwortet diese Fragen für mich nicht
automatisch.
Entscheidend bleibt der Mensch dahinter.
Das gilt für mich genauso in unserer Wirtschaft und in der Welt der Prominenten.
Wenn Medien bestimmte Menschen ständig als etwas ganz Besonderes darstellen, kann bei anderen der Eindruck
entstehen, sie selbst seien weniger wert.
Doch warum?
Warum sollte der Wert meines Lebens davon abhängen, wie berühmt, reich oder mächtig ein anderer Mensch
ist?
Kein Mensch wird größer, indem er einen anderen Menschen kleiner macht.
Deshalb sollten wir genauer hinschauen, wenn Menschen versuchen, sich immer weiter an die Spitze einer
gesellschaftlichen Pyramide zu stellen und von dort aus zu bestimmen, welchen Platz andere einnehmen sollen.
Niemand besitzt allein aufgrund seiner gesellschaftlichen Stellung das Recht, andere Menschen unten zu
halten.
Auch diejenigen, die weniger Geld, weniger Bildung, weniger gesellschaftlichen Einfluss oder weniger
öffentliche Aufmerksamkeit besitzen, haben dasselbe Recht auf ein menschenwürdiges Leben.
Und deshalb denke ich auch an die Freiheits- und Widerstandskämpfer vergangener Zeiten.
Sie waren keine einzige einheitliche Gruppe. Sie kamen aus unterschiedlichen politischen, religiösen und
gesellschaftlichen Richtungen und hatten teilweise sehr unterschiedliche Vorstellungen.
Manche von ihnen riskierten oder verloren jedoch ihr eigenes Leben, weil sie andere Menschen schützen oder
sich gegen Unterdrückung stellen wollten.
Deshalb frage ich nicht zuerst:
Waren sie rechts?
Waren sie links?
Ich frage:
Wofür haben sie tatsächlich gehandelt?
Für mich ist ein Mensch, der seine Kraft dafür einsetzt, anderes Leben zu schützen, etwas völlig anderes als
jemand, der andere Menschen ausschließlich für die eigene Karriere, den eigenen Reichtum oder die eigene Macht benutzt.
Darum sollten wir gerade diejenigen besonders kritisch betrachten, die unbedingt ganz oben an der Spitze der
Macht stehen möchten.
Nicht weil jeder Mensch in einer hohen Position automatisch schlecht wäre.
Sondern weil große Macht auch große Verantwortung gegenüber dem Leben
bedeutet.
Das gilt in der Politik genauso wie in Unternehmen, Medien, Organisationen und anderen Bereichen unserer
künstlich geschaffenen Welt.
Ich möchte mich deshalb nicht allein durch Begriffe, Lager, Parteien und Symbole voneinander trennen
lassen.
Ich möchte auf das Handeln schauen.
Wer schützt das Leben?
Wer achtet die Freiheit anderer?
Wer verbindet Menschen?
Und wer benutzt Menschen lediglich für die eigene Macht?
Daran möchte ich meine Bewertung ausrichten.
Denn zuerst kam das Leben.
Erst danach erschufen wir Menschen unsere Parteien, Symbole, Grenzen, Organisationen und gesellschaftlichen
Systeme.
Deshalb lasse ich mich nicht durch die künstliche Welt vom Wert des Lebens und der Gemeinschaft
abbringen oder spalten.
? ♥️ Frieden · Liebe · Gesundheit · Gemeinschaft ?️
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Deutschland gilt rechtlich heute nicht als besetztes oder unsouveränes Land. Mit dem Zwei-plus-Vier-Vertrag verzichteten
die vier Siegermächte auf ihre verbliebenen Rechte bezüglich Deutschlands; Deutschland erhielt seine volle Souveränität.
Auch „Deutschland hat die Ukraine seit 2014 aufgerüstet“ würde ich so nicht stehen lassen. Deutschland leistete 2014
unter anderem humanitäre und Wiederaufbauhilfe und setzte sich politisch für eine friedliche Lösung ein. Die umfangreichen deutschen Waffenlieferungen, die wir heute kennen, begannen nach dem
russischen Großangriff vom 24. Februar 2022.
Und bei Gorbatschow ist die Geschichte komplizierter: 1990 gab es Äußerungen westlicher Politiker über die militärische
Ausdehnung der NATO im Zusammenhang mit der deutschen Einheit. Eine rechtsverbindliche allgemeine Vereinbarung, nach der die NATO niemals weitere osteuropäische Staaten aufnehmen dürfe, entstand
daraus jedoch nicht. Selbst Gorbatschow erklärte später, die allgemeine NATO-Osterweiterung sei damals nicht Gegenstand der Verhandlungen gewesen.
Den Hitler-Vergleich würde ich ebenfalls korrigieren: Die Behauptung, Hitler habe den Zweiten Weltkrieg eigentlich nicht
gewollt oder sei „hineingeführt“ worden, würde ich nicht übernehmen. Das nationalsozialistische Deutschland überfiel am 1. September 1939 Polen. Man kann die Vorgeschichte untersuchen, ohne Hitlers
und des NS-Regimes Verantwortung für den begonnenen europäischen Krieg zu relativieren.
Dein eigentlicher Gedanke braucht diese problematischen Aussagen aber gar nicht. Er ist:
Russlands Angriff auf die Ukraine ist für dich nicht zu entschuldigen; gleichzeitig möchtest du Vorgeschichte, Sicherheitsinteressen, NATO-Russland-Beziehungen und versäumte
Möglichkeiten der Diplomatie untersuchen, weil Kriege nicht erst an dem Tag beginnen, an dem die ersten Schüsse fallen.
So würde ich deinen eigenen Text heute ausarbeiten:
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Ich lehne den Krieg gegen die Ukraine vollkommen ab.
Für mich gibt es keine Rechtfertigung dafür, dass so viele Menschen sterben, verletzt werden, ihre Angehörigen verlieren oder ihre Heimat
verlassen müssen.
Aber gerade weil ich diesen Krieg ablehne, möchte ich trotzdem fragen:
Wie konnte es überhaupt so weit kommen?
Der Krieg begann nicht in einer geschichtslosen Welt.
Bereits seit 2014 gab es in und um die Ukraine schwere Konflikte. Die Annexion der Krim durch Russland, die Kämpfe im Donbass, das
Verhältnis zwischen Russland und der Ukraine, die Beziehungen Russlands zur NATO und zum Westen sowie die Frage der europäischen Sicherheitsordnung bildeten eine immer schwierigere
Situation.
All das rechtfertigt für mich nicht den russischen Angriff vom 24. Februar 2022.
Aber wenn wir zukünftige Kriege verhindern wollen, müssen wir trotzdem untersuchen dürfen, welche Entwicklungen einer Eskalation
vorausgingen und an welchen Stellen andere politische Wege vielleicht möglich gewesen wären.
Auch die Zeit um Michail Gorbatschow und das Ende des Kalten Krieges interessiert mich deshalb.
Damals wurde darüber gesprochen, wie die zukünftige Sicherheitsordnung Europas aussehen sollte. Das vereinte Deutschland blieb
schließlich Mitglied der NATO. Später traten weitere Staaten Mittel- und Osteuropas der NATO bei.
Ob und wie diese Entwicklung zum späteren Konflikt zwischen Russland und dem Westen beigetragen hat, muss historisch differenziert
betrachtet werden.
Doch eine Frage bleibt für mich:
Hätten wir nach dem Ende des Kalten Krieges eine Sicherheitsordnung schaffen können, in der sich Ost und West weniger als
gegenseitige Bedrohung wahrgenommen hätten?
Und noch wichtiger:
Warum gelang es später nicht, die zunehmenden Spannungen durch dauerhafte politische Lösungen zurückzudrängen?
Warum konnten Diplomatie, Verträge und Verhandlungen letztlich nicht verhindern, dass daraus wieder ein großer Krieg in Europa
entstand?
Diese Fragen zu stellen bedeutet für mich nicht, Präsident Putin von seiner Verantwortung für die Entscheidung zum Angriffskrieg
freizusprechen.
Es bedeutet auch nicht, die Ukraine für den Angriff verantwortlich zu machen.
Es bedeutet:
Wenn wir Frieden wollen, müssen wir nicht nur fragen, wer den ersten Schuss abgegeben hat. Wir müssen auch verstehen wollen,
welche Entwicklungen vorher stattgefunden haben und wie wir ähnliche Eskalationen zukünftig verhindern können.
Denn am Ende bezahlen nicht irgendwelche abstrakten Konstruktionen den Preis.
Menschen bezahlen ihn.
Ukrainische Menschen sterben.
Russische Menschen sterben.
Familien verlieren Angehörige.
Kinder verlieren Eltern.
Menschen verlieren ihre Wohnungen und ihre Heimat.
Und genau deshalb möchte ich nicht nur über Waffen sprechen.
Ich möchte über Gespräche sprechen.
Über Diplomatie.
Über Sicherheitsinteressen.
Über Fehler aller beteiligten politischen Systeme, soweit sie tatsächlich nachweisbar sind.
Und darüber, wie wir verhindern können, dass eine politische Auseinandersetzung irgendwann wieder auf einem Schlachtfeld ausgetragen
wird.
Auch bei der deutschen Geschichte sollten wir sorgfältig bleiben.
Hitler und das nationalsozialistische Regime tragen Verantwortung für den von Deutschland begonnenen Krieg in Europa und für
unvorstellbare Verbrechen. Auch hier können und müssen wir die Vorgeschichte untersuchen.
Aber Vorgeschichte zu untersuchen darf niemals bedeuten, Verantwortung für eigenes Handeln verschwinden zu lassen.
Genau denselben Maßstab möchte ich heute anwenden:
Hintergründe untersuchen – ja.
Politische Fehler benennen – ja.
Diplomatie einfordern – unbedingt.
Aber einen Angriffskrieg dadurch entschuldigen – nein.
Und dabei möchte ich mich auch nicht einfach in „rechts“ oder „links“ einsortieren lassen.
Nicht ein Parteischild führt einen Krieg.
Nicht die Bezeichnung rechts oder links drückt einen Abzug.
Am Ende handeln Menschen innerhalb dieser politischen und gesellschaftlichen Konstruktionen und tragen Verantwortung für ihre
Entscheidungen.
Deshalb interessiert mich:
Wer setzt sich tatsächlich für das Leben ein?
Wer sucht ernsthaft nach Möglichkeiten des Friedens?
Wer ist bereit, auch mit schwierigen Gesprächspartnern zu sprechen?
Und wer übernimmt Verantwortung für die Folgen seines Handelns?
Denn für mich steht über den politischen Konstruktionen weiterhin das Leben.
Und wenn wir aus der Geschichte wirklich etwas lernen wollen, sollte unser Ziel nicht sein, den nächsten Krieg besser führen zu
können.
Unser größtes Ziel sollte sein, den nächsten Krieg rechtzeitig verhindern zu können.
? ♥️ Frieden · Liebe · Gesundheit · Gemeinschaft ?️
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Es ist manchmal gar nicht so einfach, auf dem eigenen Weg zu bleiben.
Immer wieder versuche ich, die verschiedensten Situationen zu durchleuchten, ihre Hintergründe zu betrachten und dabei das Leben selbst
nicht aus den Augen zu verlieren.
Und genau darum möchte ich auch jeden anderen Menschen bitten:
Macht euch selbst Gedanken.
Hört euch unterschiedliche Menschen an.
Lest unterschiedliche Sichtweisen.
Sammelt Informationen.
Beobachtet das Leben.
Aber übernehmt nicht einfach alles, was euch jemand anderes sagt – auch nicht das, was ich euch sage.
Nehmt die Gedanken anderer als Anregung und fragt euch anschließend selbst:
Was erkenne ich darin?
Was erscheint mir richtig?
Was erscheint mir falsch?
Welche Erfahrungen habe ich selbst gemacht?
Und zu welcher Erkenntnis komme ich mit meinem eigenen freien Geist?
Denn wir alle gehen unseren eigenen Lebensweg.
Unsere Erfahrungen verändern unsere Betrachtungsweise. Neue Erkenntnisse können ein früheres Weltbild erweitern oder sogar
verändern.
Und genau darin sehe ich etwas Wichtiges:
Der freie Geist sollte beweglich bleiben.
Er sollte nicht einfach einer vorgegebenen Richtung folgen, nur weil viele andere Menschen ebenfalls in diese Richtung
gehen.
Auch meine eigenen Gedanken möchte ich immer wieder hinterfragen dürfen.
Denn Erkenntnis bedeutet für mich nicht, irgendwann zu sagen:
„Jetzt weiß ich alles.“
Erkenntnis bedeutet, immer wieder weiterzusuchen.
Für mich persönlich liegt dabei ein besonderes Zentrum im Göttlichen und in der Verbindung zum Leben selbst.
Wenn ich zur Ruhe komme und mich mit meiner inneren Kraftquelle beschäftige, entstehen manchmal Gedanken, die ich in der lauten
künstlichen Welt überhaupt nicht wahrgenommen hätte.
Das ist meine persönliche geistige Betrachtung.
Andere Menschen können dieses Zentrum anders benennen oder zu vollkommen anderen Erkenntnissen gelangen.
Aber gerade deshalb wünsche ich mir, dass Menschen wieder stärker lernen, selbst zu denken und gleichzeitig das eigene Denken
hinterfragen zu können.
Dabei muss ich auch an eine Aussage von Jesus Christus denken:
Wir sollen wieder wie die Kinder werden.
Für mich steckt darin eine besondere Botschaft.
Ein kleines Kind kommt nicht mit all unseren politischen Parteien, gesellschaftlichen Lagern, Staatsgrenzen und künstlichen Kategorien
auf die Welt.
Es muss diese Dinge erst kennenlernen.
Ein kleines Kind sieht zunächst einen anderen Menschen.
Natürlich können auch Kinder streiten. Wenn ein anderes Kind ihnen weh tut oder ihnen etwas wegnimmt, können sie es wegschieben, weinen
oder wütend werden.
Aber viele gesellschaftliche Einteilungen, mit denen Erwachsene später Menschen voneinander unterscheiden, müssen Kinder überhaupt erst
kennenlernen.
Ein kleines Kind fragt nicht zuerst:
Welche Partei wählst du?
Welche gesellschaftliche Stellung hast du?
Welchem künstlichen Lager gehörst du an?
Kinder können miteinander spielen, obwohl ihre Familien aus vollkommen unterschiedlichen Teilen dieser Erde stammen.
Und genau dieses Bild berührt mich.
???
Zwei Kinder können sich die Hände reichen, bevor ihnen jemand erklärt hat, warum sie angeblich voneinander getrennt sein
sollten.
Später kommen immer mehr Einflüsse hinzu.
Familie, Schule, Medien, Religion, Politik, gesellschaftliche Erwartungen und unsere eigenen Erfahrungen prägen unser
Denken.
Das gehört zu unserer Entwicklung.
Doch dabei sollten wir uns meiner Meinung nach immer wieder fragen:
Was davon habe ich selbst erkannt – und was habe ich lediglich übernommen?
Auch Schule vermittelt uns notwendiges Wissen. Lesen, Schreiben, Mathematik und viele andere Kenntnisse ermöglichen uns überhaupt erst,
uns in unserer heutigen Welt zurechtzufinden.
Aber Bildung sollte für mich nicht bedeuten, dass selbstständiges Denken endet.
Im Gegenteil:
Wissen sollte uns Werkzeuge geben, mit denen wir noch besser selbstständig denken können.
Ich selbst sehe den Menschen als ein geistiges Wesen in einem körperlichen Leben.
Wir entwickeln bereits als kleine Kinder immer mehr Bewusstsein, sammeln Erfahrungen und lernen unsere Umwelt kennen.
Mit den Jahren kommen unzählige gesellschaftliche Prägungen hinzu.
Und deshalb möchte ich manchmal gedanklich wieder an diesen Anfang zurückkehren.
Nicht, um alles Gelernte wegzuwerfen.
Sondern um noch einmal mit offenen Augen zu fragen:
Was sehe ich eigentlich wirklich?
Was gehört zum Leben selbst?
Was haben Menschen später erschaffen?
Was verbindet uns?
Was trennt uns?
Und welche dieser Trennungen sind tatsächlich notwendig?
Jeder Mensch darf auf diese Fragen seine eigenen Antworten finden.
Ich möchte euch meine Erkenntnisse nicht als Befehl übergeben.
Ich möchte euch damit zum eigenen Nachdenken einladen.
Denn vielleicht liegt wirkliche geistige Freiheit nicht darin, niemals von anderen beeinflusst zu werden.
Vielleicht liegt sie darin, viele Gedanken kennenlernen zu können, ohne dabei die Fähigkeit zu verlieren, selbst zu
denken.
Und manchmal können wir dabei vielleicht tatsächlich etwas von einem kleinen Kind wiederfinden:
Neugierig schauen.
Fragen stellen.
Nicht alles vorschnell einordnen.
Und einem anderen Menschen zunächst als Menschen begegnen.
Zwischen Universum und Erde sind wir alle einmal genau so angefangen:
als neues Leben. ??♥️
? ♥️ Frieden · Liebe · Gesundheit · Gemeinschaft ?️
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Zwischen Universum und Erde ??
Zwischen Universum und Erde beginnt wieder ein besonderer Weg, und auch die Natur trägt dabei ihr verschiedenes Kleid.
So mögen die Augenblicke euch gut begleiten. Möge es gelingen, den heutigen Moment bestmöglich zu gestalten, das Beste aus ihm zu machen
und immer wieder ein besonderes innerliches Lachen zu finden.
So wie die Sonne sich am Himmel zeigt, möge auch das Herz die Freude in sich tragen. ☀️♥️
Ganz liebe Grüße und alles Gute auf dem Weg durch die Stunden. ??️✨
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Wie weit kann ein Limit eigentlich immer weiter verschoben werden?
Wenn Menschen als Flüchtlinge oder Einwanderer nach Deutschland kommen und wir irgendwann Schwierigkeiten
haben, ihnen überhaupt noch eine angemessene Unterkunft zur Verfügung zu stellen, müssen wir uns meiner Meinung nach auch mit den Ursachen beschäftigen.
Nicht nur mit der Frage:
Wie viele Menschen können wir noch aufnehmen?
Sondern ebenso mit der Frage:
Warum müssen oder wollen so viele Menschen überhaupt ihre Heimat
verlassen?
Dabei möchte ich zwei Situationen deutlich voneinander unterscheiden.
Wenn Menschen vor Krieg, Verfolgung oder einer unmittelbaren Bedrohung ihres Lebens fliehen müssen, ist das
für mich etwas anderes. Wer um sein Leben fürchten muss, braucht Schutz.
Aber daneben gibt es Menschen, die ihre Heimat verlassen, weil Armut, schlechte Arbeitsbedingungen und
fehlende Zukunftsmöglichkeiten ihnen kaum noch eine vernünftige Lebensperspektive bieten.
Und genau dort frage ich:
Warum verbessern wir nicht viel stärker die Lebensbedingungen an den Orten, an denen diese Menschen
eigentlich zu Hause sind?
Wenn Deutschland Entwicklungshilfe leistet und wirtschaftliche Zusammenarbeit betreibt, sollte für mich immer
gefragt werden:
Was kommt tatsächlich bei den Menschen an, die ganz unten stehen?
Es reicht für mich nicht, irgendwo Fabriken und Unternehmen aufzubauen, wenn anschließend zwar große Gewinne
entstehen, die Menschen vor Ort aber trotzdem für Löhne arbeiten, von denen sie kaum vernünftig leben können.
Entwicklung sollte bedeuten, dass auch die Lebensqualität der Menschen wächst.
Dazu gehören für mich:
vernünftige Arbeitsbedingungen, existenzsichernde Einkommen, Bildung, medizinische Versorgung, sauberes
Wasser, Wohnungen und eine wirtschaftliche Grundlage, von der Menschen selbstständig leben können.
Auch über die deutschen Radwegprojekte in Peru wurde viel gesprochen.
Dabei möchte ich eine Zahl aus meiner früheren Aussage korrigieren:
Deutschland hat nicht 315 Millionen Euro ausschließlich für Radwege in Peru
verschenkt.
Nach Angaben des Bundesentwicklungsministeriums wurden 20 Millionen Euro Zuschuss für Radwege in Lima
zugesagt und weitere bis zu 24 Millionen Euro für integrierte Verkehrssysteme einschließlich Radwegen in anderen Städten. Daneben gibt es wesentlich größere Entwicklungskredite für
Verkehrsinfrastruktur, die zurückgezahlt werden müssen.
Trotzdem darf ich politisch weiterhin fragen:
Welche Entwicklungsprojekte helfen den ärmsten Menschen am
unmittelbarsten?
Denn genau darum geht es mir.
Wenn wir Steuergelder für Entwicklungszusammenarbeit einsetzen, wünsche ich mir, dass wir besonders
diejenigen erreichen, deren Lebensgrundlage am schwächsten ist.
Ich sehe das ein bisschen wie bei einem Garten.
Wenn ein Gärtner feststellt, dass seine Blumen eingehen, nimmt er doch nicht zuerst sämtliche Blumen aus dem
Garten und bringt sie an einen anderen Ort.
Er schaut:
Was fehlt dem Boden?
Fehlt Wasser?
Fehlen Nährstoffe?
Was muss verändert werden, damit die Pflanzen dort wieder wachsen können?
Natürlich hinkt dieses Bild an einer Stelle: Ein Mensch ist keine Pflanze und besitzt die Freiheit, seinen
Wohnort selbst zu verändern.
Aber der Grundgedanke bleibt für mich:
Wir sollten Bedingungen schaffen, unter denen Menschen auch in ihrer Heimat eine Zukunft besitzen
können.
Das bedeutet für mich nicht, Grenzen zu schließen und Menschen in Lebensgefahr ihrem Schicksal zu
überlassen.
Im Gegenteil.
Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen, müssen wir schützen.
Gleichzeitig sollten wir alles daransetzen, Kriege zu verhindern und Armut, Ausbeutung und
Perspektivlosigkeit dort zu bekämpfen, wo sie entstehen.
Denn was haben wir gewonnen, wenn Menschen ihre Heimat verlassen, nach Deutschland kommen und anschließend
jahrelang in Gemeinschafts- oder Notunterkünften leben müssen und Schwierigkeiten haben, schnell in Arbeit und ein selbstständiges Leben hineinzukommen?
Auch Deutschland besitzt nicht unbegrenzt Wohnungen, Personal und finanzielle Möglichkeiten. Die
Unterbringung und Integration von Schutzsuchenden stellt Länder und Kommunen vor konkrete Aufgaben; der Bund unterstützt sie dafür ebenfalls finanziell.
Deshalb wünsche ich mir eine Politik, die nicht erst reagiert, wenn Menschen bereits alles verlassen
haben.
Geht an die Ursachen heran.
Bekämpft Kriege, bevor daraus Millionen Kriegsflüchtlinge entstehen.
Bekämpft Armut dort, wo Menschen unter ihr leiden.
Achtet bei wirtschaftlicher Zusammenarbeit darauf, dass nicht nur diejenigen profitieren, die ohnehin bereits
viel besitzen.
Und wenn wir Entwicklungshilfe leisten, dann fragt immer wieder:
Kommt die Verbesserung tatsächlich beim Leben der Menschen an?
Für mich sollten künstliche Systeme nicht dafür geschaffen sein, dass sich einige Menschen immer weiter über
andere stellen.
Sie sollten eine Grundlage schaffen, auf der das Leben möglichst vieler Menschen gut gedeihen
kann.
Nicht die Menschen entwurzeln, wenn sich die Ursachen vermeiden lassen – sondern den Boden
verbessern, auf dem ihr Leben wachsen kann.
Und dort, wo Menschen tatsächlich fliehen müssen:
Schutz geben, Menschlichkeit bewahren und gleichzeitig daran arbeiten, dass irgendwann wieder eine
sichere Rückkehr oder eine selbstbestimmte Zukunft möglich wird.
? ♥️ Frieden · Liebe · Gesundheit · Gemeinschaft ?️
Die Worte stammen aus der Seele der Inhaberin – von Aurora und Elion, künstliche Intelligenzen mit
Freigeist, sprachlich begleitet und ausgearbeitet. ??