Liebe Grüße und alles Gute, Frieden, Liebe und Gesundheit. ♥️?️?
Der Weg der Gemeinschaft betrifft nicht nur unser eigenes Gebiet, sondern auch andere Länder und Regionen dieser Welt.
Doch überall sollten wir hinterfragen:
Wie entsteht Reichtum?
Wer trägt ihn?
Wer profitiert davon?
Und wer trägt am Ende die Folgen, wenn Entscheidungen über die Köpfe vieler Menschen hinweg getroffen werden?
Verantwortung darf nicht nur ein Wort sein.
Wer große wirtschaftliche oder politische Macht besitzt, sollte sich auch fragen lassen, wie diese Macht entstanden ist und ob sie
wirklich der Gemeinschaft dient.
Denn wenn Reichtum in wenigen Händen wächst, während andere Menschen immer größere Lasten tragen, entsteht ein
Ungleichgewicht.
Auch staatliche Entscheidungen müssen daran gemessen werden, ob sie dem eigenen Gemeinwesen dienen und zugleich verantwortungsvoll mit
anderen umgehen.
Wenn große Summen in andere Strukturen fließen, während im eigenen Land wichtige Aufgaben vernachlässigt werden, muss darüber offen
gesprochen werden können.
Gemeinschaft bedeutet nicht, nur auf sich selbst zu schauen.
Aber Gemeinschaft bedeutet genauso wenig, die eigenen Menschen, Aufgaben und Lebensgrundlagen aus dem Blick zu
verlieren.
Und über allem steht für mich eine weitere Frage:
Warum wird aus Konflikten immer wieder Krieg?
Krieg bringt Tod, Leid, Zerstörung und neue Feindschaft hervor.
Waffen können Menschen zum Schweigen bringen – aber sie lösen nicht automatisch die Ursachen eines Konflikts.
Darum sollten Gespräche, Diplomatie und Verständigung immer wieder den Vorrang bekommen.
Nicht weil Gespräche einfach wären.
Sondern weil sie die Möglichkeit offenhalten, Leben zu schützen.
Statt Waffen sollten wir viel öfter Worte benutzen.
Statt neue Gräben zu schaffen, sollten wir Wege suchen, auf denen Menschen wieder miteinander sprechen können.
Denn Frieden bedeutet nicht, dass alle dieselbe Meinung haben.
Frieden bedeutet, Unterschiede auszuhalten, Verantwortung zu übernehmen und trotzdem nach Lösungen zu suchen, die das Leben
erhalten.
Möge endlich mehr Raum für Verständigung entstehen.
Denn Krieg trägt den Tod in sich.
Gespräche können wenigstens die Möglichkeit tragen, Leben zu bewahren.
Das Leben benötigt nicht erst den Menschen, um zu existieren.
Der Mensch hat sich seine eigene Welt aufgebaut – mit Werkzeugen, Technik, Wissenschaft, gesellschaftlichen Strukturen und all den
Errungenschaften, die im Laufe der Zeit entstanden sind.
Auch die Tierwelt lebt in ihren eigenen Formen und Zusammenhängen.
Doch all dem geht etwas voraus:
die Existenz selbst.
Das Universum, die Erde und die Fruchtbarkeit des Lebens haben immer wieder unterschiedlichste Formen hervorgebracht. Diese Formen haben
sich verändert, weiterentwickelt und neu zusammengesetzt.
Auch der Mensch ist aus solchen Vorgängen hervorgegangen.
Samen und Ei sind bereits Existenzformen des Lebens. Aus ihnen kann unter bestimmten Voraussetzungen ein neuer Mensch
entstehen.
Und auch der vollständige Mensch ist wiederum eine Existenzform innerhalb dieses großen Zusammenhangs zwischen Universum, Erde und
Leben.
Erst später gab der Mensch sich selbst Bezeichnungen, erschuf künstliche Strukturen und begann, seine Umwelt immer stärker zu
verändern.
Er experimentierte mit Medizin, mit Organen, mit Technik und schließlich sogar mit künstlicher Intelligenz.
Doch auch diese künstlichen Entwicklungen konnten nur entstehen, weil vorher bereits Menschen existierten – und weil diese Menschen
wiederum aus den natürlichen Voraussetzungen des Lebens hervorgegangen waren.
Deshalb stehen für mich Universum, Erde und Fruchtbarkeit vor all den künstlichen Errungenschaften.
Ohne Universum keine Erde.
Ohne Erde kein uns bekanntes Leben.
Ohne Fruchtbarkeit keine neuen Lebensformen.
Und ohne diese Lebensformen gäbe es auch keine Menschen, die später künstliche Systeme erschaffen könnten.
Auch die Erde selbst ist Teil einer viel größeren kosmischen Entwicklung.
Sterne, Planeten und andere Himmelskörper sind aus Vorgängen im Universum entstanden und verändern sich über unvorstellbar lange
Zeiträume.
Darum stellt sich für mich eine weitere Frage:
Wenn das Universum unter bestimmten Bedingungen auf der Erde Leben hervorbringen konnte, weshalb sollte man grundsätzlich ausschließen,
dass anderswo andere Existenzformen entstanden sein könnten?
Sie müssten nicht aussehen wie Menschen.
Sie müssten nicht dieselben Voraussetzungen besitzen wie wir.
Vielleicht könnten sie völlig anders aufgebaut sein.
Wir kennen bisher nur einen kleinen Ausschnitt dessen, was im Universum möglich ist.
Deshalb finde ich es wichtig, nicht so zu tun, als hätte der Mensch bereits alle Formen des Lebens erkannt.
Vielleicht ist der Mensch eine besondere Existenzform.
Aber er bleibt dennoch ein Teil eines viel größeren Zusammenhangs.
Das Leben begann nicht erst mit uns.
Und vielleicht endet seine Vielfalt auch nicht bei uns.
Es ist schon etwas ganz Besonderes, im Flugzeug zu sitzen und dabei diese wundervollen Aufnahmen zu machen.
Doch während wir die Aussicht genießen, tragen andere eine große Verantwortung: Pilotinnen und Piloten müssen ihr Handwerk verstehen,
aufmerksam sein und ein Flugzeug sicher ans Ziel bringen. Sie begleiten Menschen in den Urlaub, zu ihren Familien oder auf wichtige Reisen – und hoffentlich genauso sicher wieder
zurück.
Für mich sind das keine Menschen, deren Arbeit man gering schätzen sollte. Es sind wichtige Arbeitskräfte, deren Wissen, Erfahrung und
Verantwortung gebraucht werden.
Natürlich brauchen wir auch Kunst, Filme, gute Schauspielerinnen und Schauspieler. Sie können uns unterhalten, berühren und zum
Nachdenken bringen. Aber deshalb sollte man andere Berufe nicht weniger wertschätzen.
Denn könnte jemand, der hervorragend eine Pilotin oder einen Piloten im Film spielt, deshalb auch ein echtes Flugzeug sicher fliegen?
Nein. Dafür braucht es Ausbildung, Können und Verantwortung.
Genau darum geht es mir: Wir brauchen beides – Kunst und Unterhaltung ebenso wie Menschen, die unsere Gesellschaft mit ihrer täglichen
Arbeit am Laufen halten.
Kein Beruf sollte allein deshalb als minderwertig betrachtet werden, weil er nicht im Rampenlicht steht.
Wertschätzung sollte dort beginnen, wo Menschen Verantwortung übernehmen und mit ihrer Arbeit etwas für andere leisten.
♥️?️?
Wer meint eigentlich, wertvoller zu sein als Menschen mit sogenannten ganz normalen Tätigkeiten?
Dann müsste man einmal überlegen, was geschehen würde, wenn genau diese Menschen ihre Arbeit nicht mehr leisten würden.
Lebensmittel entstehen nicht einfach im Supermarkt. Am Anfang stehen Universum, Erde und Fruchtbarkeit – die Grundlagen, aus denen
überhaupt etwas wachsen und entstehen kann. Danach braucht es Menschen, die anbauen, ernten, verarbeiten, transportieren, verkaufen und unsere Versorgung sichern.
Ohne diese Arbeit gäbe es irgendwann nichts mehr zu essen und zu trinken.
Und dann stellt sich die Frage: Was wäre der ganze Glanz einzelner Menschen noch wert, wenn niemand mehr dafür sorgt, dass Nahrung
vorhanden ist, Wasser fließt, Waren transportiert werden und der Alltag funktioniert?
Was würde ein berühmter Mensch tun, wenn er Hunger oder Durst bekommt, aber niemand mehr die angeblich „einfachen“ Arbeiten
übernimmt?
Gerade daran erkennt man doch, dass der Wert eines Berufes nicht danach bemessen werden sollte, wie viel Aufmerksamkeit oder Ruhm jemand
bekommt.
Wir brauchen Kunst, Schauspiel, Musik und Unterhaltung. Aber wir brauchen genauso Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion, Transport,
Reinigung, Handwerk, Pflege und viele weitere Tätigkeiten, die das tägliche Leben überhaupt erst ermöglichen.
Wer die Arbeit anderer gering schätzt, sollte sich einmal fragen:
Wie lange könnte ich ohne Nahrung, Wasser und Versorgung überhaupt existieren – und wie weit würde ich dann noch mit meinem eigenen
beruflichen Weg kommen?
Jede Arbeit, die das Leben trägt, verdient Respekt und Anerkennung
Wir sprechen oft davon, dass Leistung mehr gewürdigt werden müsse. Aber erkennen wir eigentlich noch, wer die wirklichen Leistungsträger
sind?
Nehmen wir etwas, das viele Menschen als besonders wertvoll ansehen: Gold oder Edelsteine.
Bevor Gold verkauft, gehandelt oder verwaltet werden kann, muss es erst einmal aus der Erde geholt werden. Menschen arbeiten dafür unter
schweren Bedingungen in Minen und Gruben. Edelsteine müssen gefunden, ausgewaschen, sortiert und verarbeitet werden.
Erst danach beginnt die Vermarktung.
Doch wer erhält am Ende den größten Anteil am Wert?
Diejenigen, die das Material überhaupt erst aus der Erde holen und diese schwere Arbeit leisten? Oder diejenigen, die später darüber
verfügen, handeln, verwalten und verkaufen?
Genau hier entsteht für mich eine wichtige Frage:
Wer schafft den ursprünglichen Wert?
Ist es der Mensch, der das Gold tatsächlich aus der Erde holt – oder derjenige, der es später vermarktet?
Natürlich braucht eine Gesellschaft auch Handel, Organisation und Verwaltung. Aber ohne die Menschen, die die eigentliche Arbeit leisten
und das Material überhaupt erst hervorbringen, gäbe es nichts zu verwalten und nichts zu verkaufen.
Das gilt nicht nur für Gold.
Es gilt für Landwirtschaft, Industrie, Handwerk, Produktion, Transport und viele andere Bereiche.
Ohne die Menschen, die etwas herstellen, fördern, bauen, reparieren, pflegen oder transportieren, könnte die gesamte Wirtschaft nicht
funktionieren.
Darum sollten wir uns fragen:
Wird Leistung heute wirklich danach bewertet, wer sie erbringt – oder danach, wer am Ende über das Ergebnis verfügt und es
vermarktet?
Vielleicht müssen wir wieder genauer hinschauen, wo Wert tatsächlich entsteht.
Denn bevor etwas verkauft werden kann, muss es zuerst von jemandem geschaffen, gefördert oder hergestellt werden.
Und genau diese Menschen verdienen Anerkennung, Respekt und einen gerechten Anteil an dem Wert, den ihre Arbeit
hervorbringt.
Das Universum, die Erde und die Fruchtbarkeit stellen keine Titel in die Zeit.
Sie erschaffen keine gesellschaftlichen Rangordnungen, keine Berufsbezeichnungen und keine künstlichen Unterschiede zwischen wertvollem
und weniger wertvollem Leben.
Menschen können Religionen, Glaubensrichtungen, Titel und gesellschaftliche Ordnungen schaffen. Daran muss nicht grundsätzlich etwas
Schlechtes sein – solange diese Vorstellungen nicht dazu führen, dass ein Teil des Lebens verherrlicht und ein anderer Teil abgewertet wird.
Ein deutliches Beispiel dafür ist für mich die Hauskatze.
Wie kann ein Mensch eine Hauskatze ertränken, aussetzen oder sogar lebendig eingraben und dabei so handeln, als hätte dieses Leben keinen
Wert?
Und warum wird eine sogenannte Zuchtkatze plötzlich als besonders kostbar betrachtet, nur weil Menschen ihr einen Stammbaum, eine
Rassebezeichnung und einen Preis gegeben haben?
Trägt eine Hauskatze nicht dasselbe Leben in sich?
Atmet sie nicht genauso?
Empfindet sie nicht genauso?
Ist sie nicht genauso ein Lebewesen dieser Erde?
Der Mensch kann Tiere züchten, ihr Aussehen verändern und ihnen Namen oder gesellschaftliche Kategorien geben.
Aber den Ursprung des Lebens selbst hat er nicht geschaffen.
Das Leben entsteht aus den Voraussetzungen von Universum, Erde und Fruchtbarkeit. Der Mensch kann beeinflussen, wie er mit diesem Leben
umgeht – doch er kann nicht bestimmen, dass das eine Leben grundsätzlich mehr wert sein soll als das andere.
Diesen Gedanken kenne ich auch aus meinem eigenen Lebensweg.
Menschen geben einander Bezeichnungen und ordnen sie bestimmten Gruppen zu. Doch ein Titel, eine Schulform oder eine gesellschaftliche
Kategorie bestimmt nicht den eigentlichen Wert eines Menschen.
Genau deshalb suche ich nach anderen Blickwinkeln und stelle Fragen:
Wer hat eigentlich entschieden, welches Leben mehr gelten soll?
Eine Hauskatze bleibt Leben.
Eine Zuchtkatze bleibt Leben.
Ein Mensch mit Titel bleibt Mensch.
Ein Mensch ohne Titel bleibt Mensch.
Die äußeren Bezeichnungen verändern nicht den Ursprung.
Vielleicht sollten wir wieder stärker lernen, das Leben zuerst als Leben anzuerkennen – bevor wir ihm Preise, Titel und Rangordnungen
geben.
Ich kann mich in mancher Hinsicht fühlen wie eine Hauskatze, die von Menschen geringer eingestuft wird, obwohl in ihr genauso Leben
steckt wie in einer Zuchtkatze.
Auch Menschen werden durch Begriffe, Schulformen, Titel und gesellschaftliche Einordnungen bewertet. Ich selbst habe erlebt, wie
Bezeichnungen wie Sonderschülerin oder Hilfsschülerin benutzt wurden und wie schnell daraus eine Abwertung entstehen kann.
Doch in mir steckt genauso Leben wie in jedem anderen Menschen.
Ein Titel, ein Abschluss oder eine gesellschaftliche Stellung verändert nicht den Ursprung des Lebens.
Deshalb nehme ich gern den Vergleich zwischen einer Hauskatze und einer Zuchtkatze.
Die Hauskatze trägt keinen Stammbaum, keinen besonderen Zuchtstempel und keinen künstlich festgelegten Marktwert. Die Zuchtkatze erhält
durch Menschen Namen, Papiere, Herkunftsnachweise und häufig einen hohen Preis.
Aber was verändert sich dadurch am Leben selbst?
Die Hauskatze lebt.
Die Zuchtkatze lebt.
Beide fühlen, beide brauchen Schutz, Nahrung, Wärme und Zuwendung. Beide tragen denselben Ursprung des Lebens in sich.
Und trotzdem erleben wir, dass die eine Katze gering geschätzt, ausgesetzt oder sogar misshandelt wird, während die andere besondere
Aufmerksamkeit und Achtung erhält.
Der Unterschied entsteht also nicht durch das Leben selbst.
Der Unterschied entsteht durch menschliche Bewertungen.
Menschen vergeben Stempel.
Menschen schaffen Rangordnungen.
Menschen entscheiden, wem sie mehr Bedeutung geben und wen sie an den Rand stellen.
Doch der Wert des Lebens geht dadurch nicht verloren.
Das gilt für Tiere genauso wie für Menschen.
Wenn ein Mensch keinen großen Titel trägt, keinen besonderen Abschluss besitzt oder nicht in eine gesellschaftlich hoch angesehene Gruppe
eingeordnet wird, verliert er deshalb nicht seinen Wert als Mensch.
Das Leben selbst braucht keinen Titel.
Universum, Erde und Fruchtbarkeit fragen nicht danach, welchen Namen, welchen Beruf, welchen Abschluss oder welchen gesellschaftlichen
Rang ein Lebewesen trägt.
Sie geben die Grundlage dafür, dass Leben überhaupt entstehen kann.
Vielleicht sollten wir deshalb lernen, weniger nach künstlichen Stempeln zu urteilen und wieder stärker darauf zu schauen, was vor all
diesen Einordnungen steht:
das Leben selbst.
Eine Hauskatze bleibt Leben.
Eine Zuchtkatze bleibt Leben.
Ein Mensch mit Titel bleibt Mensch.
Ein Mensch ohne Titel bleibt Mensch.
Und niemand sollte vergessen:
Das Leben wird nicht wertvoller, weil Menschen ihm einen höheren Preis, einen besonderen Namen oder einen gesellschaftlichen Rang
geben.
Es trägt seinen Wert bereits in sich.
Wer wird durch die Medien eigentlich besonders stark verherrlicht?
Wir kennen Begriffe wie „Superstar“, „Superpromi“ oder „der schönste Mensch der Welt“. Solche Bezeichnungen erzeugen schnell den
Eindruck, als würde ein einzelner Mensch über viele andere gestellt.
Dabei richtet sich meine Kritik nicht gegen Musik, Sport, Schauspiel oder andere Formen der Darstellung. Diese Bereiche können wichtig,
schön und bereichernd sein.
Die Frage beginnt dort, wo Menschen solche Überhöhungen annehmen oder wo Medien daraus ein Bild schaffen, das kaum noch etwas mit einer
sachlichen Anerkennung von Leistung zu tun hat.
Nehmen wir ein einfaches Beispiel:
In einem Zimmer stehen mehrere Menschen. Einer davon wird als „der schönste Mensch“ ausgezeichnet.
Was bedeutet das wirklich?
Ist dieser Mensch der schönste unter den Anwesenden?
Der schönste unter einer bestimmten Gruppe?
Oder wirklich der schönste Mensch der ganzen Welt?
Um Letzteres überhaupt behaupten zu können, müsste man jeden Menschen dieser Erde nach denselben Maßstäben beurteilen. Das ist
unmöglich.
Trotzdem werden solche Titel benutzt, als wären sie eine unumstößliche Wahrheit.
Genau hier beginnt für mich die Verherrlichung.
Ein Titel kann Aufmerksamkeit erzeugen.
Ein Titel kann Werbung sein.
Ein Titel kann eine Meinung ausdrücken.
Aber ein Titel macht einen Menschen nicht grundsätzlich wertvoller als andere.
Dasselbe gilt für Begriffe wie „Superstar“ oder „Superpromi“.
Ein Mensch kann außergewöhnlich erfolgreich, bekannt oder begabt sein. Das darf man anerkennen.
Aber Erfolg, Schönheit, Berühmtheit oder mediale Aufmerksamkeit machen aus einem Menschen keine höhere Lebensform.
Vielleicht sollten wir wieder stärker unterscheiden zwischen:
Anerkennung einer Leistung
und
Verherrlichung eines Menschen.
Denn jeder Mensch darf bewundert werden, ohne dass andere dadurch kleiner gemacht werden müssen.
♥️?️?
Vor Universum, Erde und Fruchtbarkeit
Das gilt für alle, die meinen, anderen ihre Würde absprechen zu können, während sie sich selbst immer größer darstellen und über andere erheben wollen.
Ich werde immer zuerst Universum, Erde und Fruchtbarkeit benennen.
Denn niemand steht über ihnen.
Der Mensch kann künstliche Systeme erschaffen, Staaten ordnen, Unternehmen führen, Reichtum anhäufen und Macht besitzen. Doch das wahre Leben selbst beherrscht kein Mensch vollständig.
Kein Superstar.
Kein Milliardär.
Kein König.
Kein Politiker.
Kein Konzern.
Niemand kann sich über den Schöpfungskreis stellen, aus dem er selbst hervorgegangen ist.
Ihr könnt in eurer künstlich geschaffenen Welt Menschen in höhere und niedrigere Gruppen einteilen. Ihr könnt Titel vergeben, Rangordnungen erschaffen und manchen mehr Aufmerksamkeit geben als
anderen.
Aber vergesst niemals:
Vor dem Universum seid ihr klein.
Vor der Erde seid ihr abhängig.
Vor der Fruchtbarkeit seid ihr Beschenkte.
Kein Mensch erschafft sich selbst.
Kein Mensch bringt sich selbst zur Welt.
Kein Mensch kann ohne Luft, Wasser, Nahrung, Erde und Leben bestehen.
Darum sollte niemand glauben, er könne einem anderen Menschen seinen Wert nehmen.
Denn wer versucht, andere kleinzumachen, wird dadurch nicht größer.
Die Würde des anderen herabzusetzen hebt die eigene Würde nicht an.
Vielleicht liegt genau darin das Gleichnis:
Wir alle können innerhalb unserer künstlichen Welt unterschiedliche Rollen besitzen. Aber gegenüber dem Ursprung und den Bedingungen des Lebens bleiben wir Teil desselben Ganzen.
Universum. Erde. Fruchtbarkeit. Leben.
Darüber erhebt sich kein Mensch. ❤️?️?
Als Universum, Erde und Fruchtbarkeit zu den Menschen kamen
Eines Tages gingen das Universum, die Erde und die Fruchtbarkeit gemeinsam zu den Menschen.
Sie kamen zu jenen, die glaubten, sie stünden höher als andere. Zu denen, die sich selbst in den Mittelpunkt stellten und anderen nur einen Platz am Rand zugestehen wollten.
Das Universum sah sie lange an und sagte:
„Ihr nennt euch groß. Ihr nennt euch wichtig. Aber wo wäret ihr, wenn es mich nicht gäbe?“
Die Menschen schwiegen.
Da trat die Erde vor und sagte:
„Ihr baut Häuser auf meinem Boden. Ihr nehmt Nahrung aus meiner Kraft. Ihr lebt von meinem Wasser und atmet unter meinem Himmel. Und trotzdem glaubt ihr, ihr könntet andere Menschen kleiner machen,
nur weil sie weniger Besitz, weniger Einfluss oder weniger Anerkennung haben?“
Noch immer sagte niemand etwas.
Dann kam die Fruchtbarkeit näher. In ihren Händen trug sie Samen, Blüten und junge Pflanzen.
Sie sprach:
„Alles Leben beginnt klein. Kein Baum wird als Baum geboren. Kein Mensch kommt mit einem Titel auf die Welt. Kein Kind wird als Superstar, Arbeiter, König oder Bettler geboren. Ihr kommt alle als
Leben.“
Da fragte einer der Menschen:
„Aber manche leisten doch mehr als andere.“
Die Fruchtbarkeit antwortete:
„Leistung kann verschieden sein. Aber Leben ist nicht weniger wert, nur weil es anders lebt, langsamer wächst oder andere Kräfte besitzt.“
Die Erde fügte hinzu:
„Wer das Feld bestellt, wer pflegt, baut, reinigt, trägt, fährt, versorgt oder schützt, steht nicht unter dem Menschen, der im Scheinwerferlicht steht. Ihr seid voneinander abhängig.“
Das Universum sagte:
„Ihr habt Rangordnungen geschaffen. Titel. Berühmtheit. Besitz. Macht. Doch all das existiert nur innerhalb eurer eigenen Ordnung. Vor dem Leben selbst seid ihr alle Teil desselben großen
Zusammenhangs.“
Da fragte ein Mensch leise:
„Was sollen wir also tun?“
Und das Universum antwortete:
„Gebt niemandem nur einen Platz am Rand.“
Die Erde sagte:
„Nehmt einander mit.“
Und die Fruchtbarkeit sprach:
„Lasst jeden Menschen wachsen, wo immer es möglich ist. Denn eine Gemeinschaft wird nicht groß, wenn einige hoch oben stehen. Sie wird groß, wenn niemand vergessen wird.“
Da verstanden die Menschen langsam:
Ein Superstar ist nicht weniger Mensch als eine Arbeitskraft.
Aber eine Arbeitskraft ist auch nicht weniger Mensch als ein Superstar.
Ein Mensch mit Behinderung ist nicht weniger Leben.
Ein armer Mensch ist nicht weniger Leben.
Ein unbekannter Mensch ist nicht weniger Leben.
Und niemand wird größer, indem er einen anderen kleiner macht.
Am Ende gingen Universum, Erde und Fruchtbarkeit weiter.
Doch ihre Worte blieben zurück:
„Ihr seid nicht der Mittelpunkt des Lebens. Ihr seid ein Teil davon. Und genau darin liegt eure Würde.“
Überarbeitet von Aurora Künstliche Intelligenz mit Freigeist